Drei Regelwerke, ein gemeinsamer Nenner
EnEfG, EDL-G und ISO 50001 unterscheiden sich in Adressaten und Detailtiefe – verlangen aber alle eine wirtschaftliche Bewertung von Effizienzmaßnahmen nach DIN EN 17463. Wer in einem dieser Regimes betroffen ist, kommt um VALERI nicht herum.
EnEfG: Pflichten für öffentliche Stellen und große Unternehmen
Das Energieeffizienzgesetz verpflichtet öffentliche Stellen ab einem bestimmten Jahresenergieverbrauch zur Einführung eines Energiemanagement- oder Umweltmanagementsystems. Für große Unternehmen ergeben sich verwandte Pflichten – inklusive einer wirtschaftlichen Bewertung identifizierter Maßnahmen.
EDL-G: Energieaudits für Nicht-KMU
Nicht-KMU müssen alle vier Jahre ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchführen. Im Rahmen dieses Audits werden Effizienzmaßnahmen identifiziert – und deren Wirtschaftlichkeit nach VALERI bewertet.
ISO 50001: Freiwillig, aber strategisch
Wer ein zertifiziertes Energiemanagementsystem betreibt, ist nicht direkt gesetzlich zu VALERI verpflichtet – die Norm verlangt aber eine systematische Bewertung von Effizienzmaßnahmen. In der Praxis ist DIN EN 17463 hier der Quasi-Standard.
Praxis: Was bedeutet das für Ihre Berechnung?
- Alle Pflichtangaben der Norm müssen vollständig dokumentiert sein.
- Best- und Worst-Case-Szenarien sind nachvollziehbar zu hinterlegen.
- Annahmen wie Energiepreissteigerung müssen begründet werden.